SCHARR blue-Produkte

Machen Sie mit beim Klimaschutz und nutzen Sie unsere SCHARR blue-Produkte, die im Rahmen unserer Klima- und Umweltschutz-Initiative SCHARR blue durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten klimaneutral gestellt* werden.

Wie funktioniert die Klimaneutralstellung?

Die Grundidee der Klimaneutralstellung basiert auf der weltweiten Klimabalance.

Da Treibhausgase eine globale Schädigungswirkung haben, können unvermeidbare Treibhausgasemissionen an einem Ort durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an einem anderen Ort kompensiert werden.

Zuerst wird die Höhe der klimawirksamen Emissionen des Produktverbrauchs berechnet und in CO2-Äquivalenten (CO2e) umgerechnet (CO2-Fußabdruck). Anschließend erfolgt die Abwicklung der Kompensation über Emissionsminderungszertifikate. Durch den Kauf von Zertifikaten werden Klimaschutzprojekte unterstützt, welche dieselbe Menge an Emissionen einsparen.

*Die klimawirksamen Emissionen des Produktverbrauchs werden durch Kompensation mit Klimaschutzzertifikaten ausgeglichen. Bildquelle: Fokus Zukunft GmbH & Co. KG

Klimaschutz ist keine regionale Angelegenheit, sondern eine Frage der globalen Balance. Deshalb sollten umweltschonende Technologien nicht nur in modernen Industriestaaten, sondern auch in Entwicklungs- und Schwellenländern zum Einsatz kommen. Um dies zu ermöglichen, unterstützen wir seit 2011 zahlreiche unterschiedliche Klimaschutzprojekte. Alle Projekte werden durch international anerkannte Zertifizierungsstandards und unabhängige Prüfinstanzen kontrolliert und freigegeben. Dabei liegt es uns besonders am Herzen, dass die Klimaschutzprojekte nicht nur CO2 einsparen, sondern auch zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort beitragen.

Optimierung der traditionellen Kochmethoden durch Flüssiggaskocher im Sudan

SCHARR-Flüssiggaskocher-Projekt

Wir unterstützen das Flüssiggaskocher-Projekt seit 2015 und tagen damit zur Reduktion von Treibhausgasen sowie zur Verbesserung der Gesundheit von 15.000 Haushalten in Darfur bei. Seit 2018 sind wir alleiniger Partner und Unterstützer des Projektes.

Dieses preisgekrönte Flüssiggaskocher-Projekt ist das erste registrierte CO2-Zertifikat-Projekt im Sudan und gleichzeitig das erste, das in einem Krisengebiet aufgebaut wird. Es verbessert den Gesundheitszustand der betroffenen Familien, indem traditionelle Kochmethoden, wie Kochen über offenem Feuer im Haus, durch emissionsarme Flüssiggaskocher ersetzt werden. So wird in der Region Darfur die Abhängigkeit von den schwindenden Waldbeständen reduziert und somit die Energieknappheit verringert.

"Wir bringen nicht nur Energie ins Leben, sondern legen auch großen Wert auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz sowie Energieeffizienz. Aus diesem Grund freuen wir uns, dass dieses Leuchtturmprojekt durch unseren Beitrag erheblich weiterentwickelt werden kann. Es ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass viele positive Effekte durch Flüssiggas, eines unserer Hauptprodukte, erzielt werden können." Rainer Scharr, geschäftsführender Gesellschafter der FRIEDRICH SCHARR KG.

 

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Förderung von Strom aus Wasserkraft in Uganda

Stromausfälle sind in Uganda ein weit verbreitetes Problem, das sich in den vergangenen Jahren verschärft hat. Das Bujagali Wasserkraftwerk Projekt wirkt dem entgegen und ermöglicht den Aufbau sowie die Inbetriebnahme eines Laufwasserkraftwerks mit fünf 51 MW Turbinen, die jährlich 1.404 GWh erneuerbaren Strom in das lokale Netz einspeisen. Durch dieses Projekt werden erhebliche Mengen an Treibhausgasemissionen eingespart, da das Wasserkraftwerk die teuren und treibhausgasintensiven Öl- oder Dieselkraftwerke ersetzt. Neben dem positiven Effekt für den Klimaschutz trägt das Projekt zu einer stabilen Stromversorgung sowie einem erschwinglichen Strompreis bei, schafft lokale Arbeitsplätze und unterstützt das Wirtschaftswachstum.

 

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Stilllegungsbescheinigung

Förderung von Strom aus Wasserkraft in Indonesien

Die Insel Sumatra ist Indonesiens größte Insel und bietet durch den fruchtbaren Boden gute Möglichkeiten für neue wirtschaftliche Nutzung. Jedoch ist die Infrastruktur noch recht rudimentär und der Zugang zu Strom relativ schlecht. Das Projekt dient der Förderung von erneuerbaren Energien durch ein neues Laufwasserkraftwerk in Indonesien, das sich im Besitz eines staatlichen Elektrizitätsunternehmens befindet. Das Wasserkraftwerk besteht aus drei 70 MW Turbinen und liefert jedes Jahr über 765.000 MWh Strom für das angeschlossene Sumatra-Netz. Der derzeit aus dem Netz erzeugte Strom aus fossilen Brennstoffen ist relativ CO2-intensiv. Dieses Wasserkraftprojekt erhöht somit die Nutzung erneuerbarer Energiequellen und die Stromverfügbarkeit. Dadurch wird die Wirtschaft nachhaltig gestärkt und es entstehen lokale Arbeitsplätze.

 

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Stilllegungsbescheinigung

Förderung von Aufforstung in Uruguay

Bodenerosion und die damit einhergehende Verschlechterung der Bodenqualität sind weltweite Probleme mit weitreichenden ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen. Das Klimaschutzprojekt wirkt dieser Problematik in Uruguay entgegen und fördert die Aufforstung einer Gesamtfläche von 21.298 Hektar, die langjährig als Weideland für Rinder zur Fleischproduktion verwendet wurde. Durch die neuen Waldplantagen werden nicht nur hochwertige, langlebige Holzprodukte und Zellstoff gewonnen, sondern auch große Mengen an Kohlendioxid aus der Atmosphäre abgebaut. Darüber hinaus werden Arbeitsplätzen in einem Gebiet mit hoher Arbeitslosigkeit und hohen Armutsquoten geschaffen. Da im Vergleich zur Viehproduktion die Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen steigen, trägt das Projekt auch zur Verbesserung der Stabilität ländlicher Familien bei.

 

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Stilllegungsbescheinigungen

Förderung von Strom aus Geothermie in Indonesien

Obwohl in Indonesien 40 Prozent des globalen Erdwärmepotenzials vorhanden ist, wird Strom überwiegend aus Öl oder Kohle gewonnen. Da Geothermiekraftwerke an die lokalen geologischen Verhältnisse angepasst werden müssen, ist der Bau mit enormen Investitionskosten verbunden. Aus diesem Grund hat die indonesische Regierung während der Finanzkrise im Jahr 1997 entschieden, dass in dem geplanten Geothermiekraftwerk Wayang Windu nur eine Dampfturbine mit 110 MW statt zwei Turbinen realisiert wird.

Das Klimaschutzprojekt Wayang Windu Phase 2 ermöglicht die Erweiterung der bestehenden Anlage um eine Dampfturbine mit 117 MW und somit die Vollendung des ursprünglich geplanten Projekts. Damit wird die Produktionskapazität der Anlage erheblich gesteigert und so mehr als doppelt so viel erneuerbarer Strom ins lokale Netz eingespeist. Treibhausgase werden eingespart, da auf fossile Energieträger verzichtet werden kann. Zudem rechnet sich die Stromerzeugung aus Erdwärme nach zehn bis 15 Jahren, weil der Energieträger dauerhaft verfügbar ist und keine Brennstoffe beschafft und bezahlt werden müssen. Weitere Vorteile sind die Förderung der lokalen Wirtschaft, der Wissenstransfer durch den Bau der Anlagenerweiterung sowie die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.

 

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Stilllegungsbescheinigung

Unser Engagement

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, unseren langfristigen wirtschaftlichen Erfolg mit den ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen der Umwelt in Einklang zu bringen.