SCHARR FREE Klimaschutzprojekte

Klimaneutralisation von 2 Mio. Tonnen CO2e

Durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten, stellen wir seit 2016 unsere SCHARR FREE Produktreihe ohne Zusatzkosten für unsere Kunden klimaneutral. Über diesen Weg wurden so bisher rund 2 Mio. Tonnen CO2e neutralisiert. Aktuell werden die vier Klimaschutzprojekte Förderung von Strom aus Wasserkraft in Uganda, Förderung von Strom aus Wasserkraft in Indonesien, Förderung von Aufforstung in Uruguay und Förderung von Strom aus Geothermie in Indonesien unterstützt.

Nutzung von Wasserkraft im Süden Brasiliens

Brasilien gehört mit jährlich rund 483,5 Milliarden Kilowattstunden Strom zu den Top Ten der weltweit größten Stromverbraucher. Durch das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum ist die Tendenz steigend. Das Foz do Chapecó Projekt ermöglicht die Errichtung und den Betrieb des Wasserkraftwerks Foz do Chapecó mit einem Stausee im Süden von Brasilien und trägt dazu bei, die steigende Nachfrage nach Strom durch erneuerbare Energie zu decken. Dafür wurden vier hydroelektrische Francis Turbinen mit einer Nennleistung von 217,14 MW und ein Stromgenerator mit einer Nennleistung von 213,75 MW installiert. Das Projekt erzeugt somit mit einer Gesamtleistung von 855 MW jährlich 3.784.320 MWh emissionsarmen Strom für das brasilianische Verbundnetz.

Durch den Ersatz von kohlenstoffintensivem Strom werden pro Jahr Treibhausgasemissionen in Höhe von ca. 767.825 t CO2e eingespart. Das Klimaschutzprojekt unterstützt zudem die regionale und lokale wirtschaftliche Entwicklung, da Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen wurden und die Einkommensverteilung verbessert wird. Darüber hinaus wurde ein Großteil der Ausrüstung des Projekts in Brasilien hergestellt, wodurch die Technologie im Land konsolidiert wird.

 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Projekt.

Stilllegungsbescheinigungen

Nutzung von Biomasse zur Stromerzeugung in Hunan, China

China ist ein großes Agrarland mit enormen Ressourcen an Biomasse. Durch das Biomassekraftwerk-Projekt Hunan Yueyang Kaidi in der südlichen Provinz Hunan in China werden diese Ressourcen genutzt. So werden jährlich etwa 485.800 Tonnen an landwirtschaftlichen Nebenprodukten – von denen Reishülsen, Reisstroh, Maisstroh, Holzschnitzel, Äste und Rinde die wichtigsten Biomassebrennstoffe sind – verarbeitet. Dafür wurden vier Kessel mit zirkulierender Wirbelschicht mit einer Leistung von 65 t/h und vier Dampfturbinen mit einer Leistung von 12 MW installiert. Die Gesamtkapazität des Biomassekraftwerks beträgt somit 48 MW. Bei einer jährlichen Volllast von etwa 6.000 Betriebsstunden werden 253.440 MWh Nettostrom und 1.083.204 GJ Nettowärme erzeugt.

Da ohne das Projekt Hunan Yueyang Kaidi Strom in netzgekoppelten Kraftwerken und Wärme in kleinen kohlebefeuerten Kesseln erzeugt und Biomasserückstände energetisch ungenutzt entsorgt oder verrottet werden würden, werden durch den Betrieb des neuen Biomassekraftwerks Hunan Yueyang Kaidi Treibhausgasemissionen in Höhe von ca. 192.849 t CO2e pro Jahr eingespart. So wird die Bevölkerung mit erneuerbarer Energie versorgt und die lokale Energiestruktur verbessert. Darüber hinaus wurden durch das Projekt 113 Arbeitsplätze geschaffen.

 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Projekt.

Stilllegungsbescheinigung

Energetische Nutzung von Biomasse in Jiangsu, China

Das Suqian Kaidi Biomassekraftwerk-Projekt liegt in der Provinz Jiangsu im Osten von China und nutzt die großen Biomasse Ressourcen des Landes. Für den Betrieb des Kraftwerks werden jährlich etwa 229.000 Tonnen landwirtschaftliche Nebenprodukte – wie Reishülsen, Reisstroh, Weizenstroh, Erdnussschalen, Maisstroh und Rinden – als Ausgangsmaterial eingesetzt. Das Biomassekraftwerk mit einer Gesamtkapazität von 24 MW besteht aus zwei Kesseln mit einer Leistung von 65 t/h mit zirkulierender Wirbelschicht und zwei Dampfturbinen mit einer Leistung von 12 MW. So werden jährlich bei einer Volllast von 6.000 Betriebsstunden 126.720 MWh Nettostrom und 541.602 GJ Nettowärme erzeugt.

Durch den Projektbetrieb werden Treibhausgasemissionen in Höhe von ca. 99.149 t CO2e pro Jahr eingespart. Denn ohne das Biomassekraftwerk Suqian Kaidi würde Strom in netzgekoppelten Kraftwerken und Wärme in kleinen kohlebefeuerten Kesseln erzeugt und Biomasserückstände energetisch ungenutzt entsorgt oder verrottet werden. Die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern in das Netz trägt zu einer besseren Energieversorgung sowie zur nachhaltigen Entwicklung der lokalen Bevölkerung bei. Zudem bietet das Projekt Geschäftsmöglichkeiten für örtliche Landwirte, die sonst keine Verwendung für die Reishülsen als Nebenprodukt der Reisproduktion hätten.

 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Projekt.

Stilllegungsbescheinigungen