SCHARR FREE Klimaschutzprojekte

Klimaneutralisation von 2 Mio. Tonnen CO2

Durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten, stellen wir seit 2016 unsere SCHARR FREE Produktreihe ohne Zusatzkosten für unsere Kunden klimaneutral. Über diesen Weg wurden so bisher rund 2 Mio. Tonnen CO2 neutralisiert. Aktuell werden die vier Klimaschutzprojekte Förderung von Strom aus Wasserkraft in Uganda, Förderung von Strom aus Wasserkraft in Indonesien, Förderung von Aufforstung in Uruguay und Förderung von Strom aus Geothermie in Indonesien unterstützt.

Förderung von Strom aus Wasserkraft in Uganda

Stromausfälle sind in Uganda ein weit verbreitetes Problem, das sich in den vergangenen Jahren verschärft hat. Das Bujagali Wasserkraftwerk Projekt wirkt dem entgegen und ermöglicht den Aufbau sowie die Inbetriebnahme eines Laufwasserkraftwerks mit fünf 51 MW Turbinen, die jährlich 1.404 GWh erneuerbaren Strom in das lokale Netz einspeisen. Durch dieses Projekt werden erhebliche Mengen an Treibhausgasemissionen eingespart, da das Wasserkraftwerk die teuren und treibhausgasintensiven Öl- oder Dieselkraftwerke ersetzt. Neben dem positiven Effekt für den Klimaschutz trägt das Projekt zu einer stabilen Stromversorgung sowie einem erschwinglichen Strompreis bei, schafft lokale Arbeitsplätze und unterstützt das Wirtschaftswachstum.

Förderung von Strom aus Wasserkraft in Indonesien

Die Insel Sumatra ist Indonesiens größte Insel und bietet durch den fruchtbaren Boden gute Möglichkeiten für neue wirtschaftliche Nutzung. Jedoch ist die Infrastruktur noch recht rudimentär und der Zugang zu Strom relativ schlecht. Das Projekt dient der Förderung von erneuerbaren Energien durch ein neues Laufwasserkraftwerk in Indonesien, das sich im Besitz eines staatlichen Elektrizitätsunternehmens befindet. Das Wasserkraftwerk besteht aus drei 70 MW Turbinen und liefert jedes Jahr über 765.000 MWh Strom für das angeschlossene Sumatra-Netz. Der derzeit aus dem Netz erzeugte Strom aus fossilen Brennstoffen ist relativ CO2-intensiv. Dieses Wasserkraftprojekt erhöht somit die Nutzung erneuerbarer Energiequellen und die Stromverfügbarkeit. Dadurch wird die Wirtschaft nachhaltig gestärkt und es entstehen lokale Arbeitsplätze.

Förderung von Aufforstung in Uruguay

Bodenerosion und die damit einhergehende Verschlechterung der Bodenqualität sind weltweite Probleme mit weitreichenden ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen. Das Klimaschutzprojekt wirkt dieser Problematik in Uruguay entgegen und fördert die Aufforstung einer Gesamtfläche von 21.298 Hektar, die langjährig als Weideland für Rinder zur Fleischproduktion verwendet wurde. Durch die neuen Waldplantagen werden nicht nur hochwertige, langlebige Holzprodukte und Zellstoff gewonnen, sondern auch große Mengen an Kohlendioxid aus der Atmosphäre abgebaut. Darüber hinaus werden Arbeitsplätzen in einem Gebiet mit hoher Arbeitslosigkeit und hohen Armutsquoten geschaffen. Da im Vergleich zur Viehproduktion die Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen steigen, trägt das Projekt auch zur Verbesserung der Stabilität ländlicher Familien bei.

Förderung von Strom aus Geothermie in Indonesien

Obwohl in Indonesien 40 Prozent des globalen Erdwärmepotenzials vorhanden ist, wird Strom überwiegend aus Öl oder Kohle gewonnen. Da Geothermiekraftwerke an die lokalen geologischen Verhältnisse angepasst werden müssen, ist der Bau mit enormen Investitionskosten verbunden. Aus diesem Grund hat die indonesische Regierung während der Finanzkrise im Jahr 1997 entschieden, dass in dem geplanten Geothermiekraftwerk Wayang Windu nur eine Dampfturbine mit 110 MW statt zwei Turbinen realisiert wird.

Das Klimaschutzprojekt Wayang Windu Phase 2 ermöglicht die Erweiterung der bestehenden Anlage um eine Dampfturbine mit 117 MW und somit die Vollendung des ursprünglich geplanten Projekts. Damit wird die Produktionskapazität der Anlage erheblich gesteigert und so mehr als doppelt so viel erneuerbarer Strom ins lokale Netz eingespeist. Treibhausgase werden eingespart, da auf fossile Energieträger verzichtet werden kann. Zudem rechnet sich die Stromerzeugung aus Erdwärme nach zehn bis 15 Jahren, weil der Energieträger dauerhaft verfügbar ist und keine Brennstoffe beschafft und bezahlt werden müssen. Weitere Vorteile sind die Förderung der lokalen Wirtschaft, der Wissenstransfer durch den Bau der Anlagenerweiterung sowie die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.