Pressemitteilung vom Dec 11, 2019

Mit synthetischem GTL-Diesel für bessere Luftqualität

Stuttgart, 11.12.2019. Die Scharr-Gruppe betankt seit kurzem die eigene Stuttgarter Fahrzeugflotte mit innovativem, aus Erdgas hergestelltem, GTL-Diesel.

„Durch die Umstellung von ca. 35 Lkws und 90 Transportern und Pkws auf synthetischen GTL-Diesel reduzieren wir vor allem die lokalen Schadstoffbelastungen. Weniger Stickoxide, weniger Schwefeloxide und deutlich weniger Feinstaub, das sind die wesentlichen Vorteile dieses innovativen Kraftstoffs. Insbesondere für die Region Stuttgart ist dies eine gute Nachricht“, freut sich Rainer Scharr, geschäftsführender Gesellschafter der Friedrich Scharr KG. GTL-Produkte sind eine Vorstufe für zukünftige strombasierte, regenerative Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels, die aus Sicht von Scharr einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg zur CO2-Neutralität leisten werden. Der von Shell produzierte GTL-Diesel ist ein erster bedeutender Schritt in diese Richtung.


Um die Luftqualität in Stuttgart kontinuierlich zu verbessern, wurde Anfang des Jahres von Land, Stadt und großen Arbeitgebern der Region das Bündnis für Luftreinhaltung ins Leben gerufen. Als Unterzeichner und Mitglied des Bündnisses hat Scharr ein modernes und nachhaltiges Mobilitätskonzept für das Unternehmen und seine Mitarbeiter entwickelt. Neben der Förderung von E-Mobilität, Fahrradnutzung, Job-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr und vielen anderen Maßnahmen steht insbesondere der Einsatz von synthetischem GTL-Diesel im eigenen Fuhrpark im Mittelpunkt des Mobilitätskonzepts.


Das Thema nachhaltige Mobilität spielt seit vielen Jahren eine bedeutende Rolle im Unternehmen. Mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff Autogas, einem modernen Fuhrpark und dem Einsatz von Hybrid-Fahrzeugen nimmt das Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft positiv auf. Darüber hinaus stellt Scharr seinen eigenen CO2-Fußabdruck bereits seit 2011 klimaneutral und bietet auch seinen Kunden klimaneutralisierte Produkte an. So wurden bisher über 1 Million Tonnen CO2, die durch den Einsatz von fossilen Brennstoffen entstanden sind, klimaneutral gestellt.


Mit dem Flüssiggaskocher-Projekt im sudanesischen Darfur, das mit dem Gold Standard zertifiziert ist, finanziert Scharr als exklusiver Projektpartner von EcoAct ein international anerkanntes UNFCCC Leuchtturm-Projekt. Bei dem Projekt werden 15.000 Haushalte mit emissionsarmen Flüssiggaskochern ausgestattet, um das traditionelle Kochen über offenem Feuer im Haus zu ersetzen. Durch dieses Projekt sorgt Scharr für nachhaltigen globalen Klimaschutz und eine Verbesserung der Lebenssituation der Menschen vor Ort. Denn neben der Kompensation von COwird eine drastische Verbesserung der Atemluft und dadurch deutlich weniger Atemwegserkrankungen erzielt..